Besser Hören, ästhetisch perfekt?

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Warum der vielfache Wunsch nach maßgefertigten Im-Ohr-Hörgeräten oft nicht erfüllt wird

Natürlich will jeder von uns gut hören. Aber was, wenn das natürliche Hörvermögen nachlässt? Ein Großteil der Hörakustikkunden möchten Geräte, die mehr oder weniger unsichtbar im Ohr verschwinden. Aber die wenigsten von ihnen bekommen solche ästhetisch perfekten Lösungen tatsächlich. Warum das so ist, das fragten wir Hörexperten Christoph Thomas.

Redaktion: Herr Thomas, was genau ist eigentlich ein Im-Ohr-Hörgerät?
Christoph Thomas: Bei Im- Ohr-Hörgeräten, kurz IdO, sitzt die gesamte Technik in einem kleinen Gehäuse, das nahezu vollständig im Gehörgang verschwindet. Die Farbe des Gehäuses entspricht zumeist der natürlichen Hautfarbe des Trägers. Es gibt heute verschiedene IdO-Formen, die zum Teil sehr tief im Gehörgang sitzen. Und es gibt sehr komfortable Lösungen, bei denen der Gehörgang nicht mehr vollständig verschlossen wird.

Redaktion: Viele Menschen wünschen sich solche Geräte, bekommen Sie aber nicht. Warum?
Christoph Thomas: IdO-Systeme bieten ein Höchstmaß an Ästhetik und Diskretion. Genau das wollen viele Kunden haben. Zudem sind diese Geräte für leichte bis mittelgradige Hörverluste geeignet – und damit für den allergrößten Teil der Menschen mit Hörminderung. Der entscheidende Hinderungsgrund ist sicherlich, dass die Fertigung solcher winzigen Systeme ein besonderes Know-how voraussetzt. Und das findet man leider nicht überall.

Redaktion: Was ist denn so schwierig an der Fertigung von Im-Ohr-Hörgeräten?
Christoph Thomas: Bei einem Im-Ohr-Hörgerät wird das Gehäuse individuell geschaffen. Dafür nimmt man einen Ohrabdruck. Aus dem wird eine kleine Schale gefertigt, in der die gesamte Technik Platz findet. Und diese Schale muss perfekt sitzen. Man hat sie täglich viele Stunden im Ohr. Da darf nichts stören oder drücken. Und das gelingt nur mit handwerklichem Geschick und viel Erfahrung. Fehlen die, kostet das den Hörakustiker jede Menge Zeit und es bringt ihm oft auch noch Ärger. Also rät er seinen Kunden lieber zu Standardlösungen hinter dem Ohr.

Redaktion: Was sollte man tun, damit der Wunsch nach der perfekten ästhetischen Hörlösung nicht nur ein Wunsch bleibt?
Christoph Thomas: Man sollte sich im Fall der Fälle ein Fachgeschäft suchen, das solche Lösungen ganz gezielt anbietet. Das tun nämlich nur diejenigen, die über das erforderliche Know-how verfügen. Dieses Know-how bekommt man nicht von heute auf morgen. Wir von Hörsysteme Thomas haben uns seit Jahren auf die Herstellung solch maßgeschneiderter, nahezu unsichtbarer Lösungen spezialisiert. Unser Anspruch ist es, dass die Träger unserer Im-Ohr-Geräte wieder bestens hören und sich dabei wohl fühlen. Auch sie selbst sollen ihre Geräte schon nach kurzer Zeit gar nicht mehr bemerken.

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